Das INPP Konzept

Bei Kindern mit einer normalen oder überdurchschnittlichen Begabung führt neuromotorische Unreife zur Überforderung, die alltäglichen Aufgaben in Kindergarten und Schule zu bewältigen.

Die gute Nachricht vorweg: INPP ist eine zweite Chance für die Entwicklung!

Mit einem gezielten Bewegungsprogramm zur Integration noch aktiver frühkindlicher Reflexe (Ursache für Lern- und Verhaltensauffälligkeiten) können Kinder und Jugendliche diese Entwicklungsrückstände wieder aufholen.

INPP ist die Abkürzung für  "The Institute of Neuro-Physiological Psychology", ansässig in Chester / England.

Das INPP hat unter der Leitung von Dr. Peter Blythe (1975 bis 2001) und Sally Goddard Blythe (seit 2001) über viele Jahre Ursachen und Auswirkungen frühester Störungen in der Entwicklung des Zentralen Nervensystems erforscht.

Auf der ganzen Welt werden inzwischen neuromotorische Entwicklungsförderer ausgebildet.

Kulturelle Unterschiede spielen bei einer Reflexausreifung keine Rolle, denn die Entwicklung des Menschen ist überall gleich.

Die Methode schaut hinter die Symptome und behandelt die Ursachen, die für fortbestehende Restreaktionen frühkindlicher Reflexe mitverantwortlich sein können. 

Die Therapie ist ein Leben lang möglich. Dem Gehirn wird sozusagen eine zweite Chance gegeben, nachzureifen und Informationen zu verarbeiten, die es zum angemessenen Zeitpunkt der kindlichen Entwicklung nicht oder nur unvollständig erhalten hat.

"Erkläre mir - und ich vergesse, zeige mir - und ich erinnere.

Lass mich tun - und ich verstehe."

(Konfuzius)

Das INPP hat Testverfahren entwickelt, mit dessen Hilfe auch bei älteren Kindern (ab 8 Jahren gedacht, aber schon früher möglich) und Jugendlichen (ebenso wie auch bei Erwachsenen) noch unreife neuromotorische Muster im jeweiligen Ausprägungsgrad erfasst werden können.

Es wird die kindliche Entwicklung in Bezug auf Bewegung, Wahrnehmung, Verhalten und Lernen analysiert.

Auf der Grundlage der Testergebnisse wird ein individuelles umfassendes Reflexprofil erstellt.

 

Die INPP-Methode zur nachträglichen Ausreifung und Hemmung noch fortbestehender Restreaktionen besteht aus spezifischen Bewegungsübungen, die das Kind unter Aufsicht der Eltern oder einer anderen Bezugsperson zu Hause ausführt.

Die Schlüsselelemente sind Regelmäßigkeit (jeden Tag die gleichen Übungen), Langsamkeit (erfordert viel Kontrolle) und die Dauer der Therapie (1 bis 1 ½ Jahre).

Im Verlauf werden immer wieder Supervisionen durchgeführt (alle 6 bis 8 Wochen), um das Übungsprogramm zu überprüfen und gegebenenfalls den Veränderungen anzupassen.

 

Das Ziel der Therapie ist die Integration frühkindlicher Reflexe, so dass das Kind die Anforderungen in der Schule und im Alltag müheloser und angemessener bewältigen kann.

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